• Die bestehenden Gebäudeteile der Firma Rausch in Weißensberg wurden durch zwei Neubauten für den strategischen und produktiven Bereich erweitert.

    Das neue Kopfgebäude, welches selbstbewusst und zielstrebig vor der bestehenden Verwaltung und der daran anschließenden Fertigung platziert wurde, verbindet mit dem Neubau für die Produktion im rückwertigen Bereich den gesamten Gebäudekomplex zu einer schlüssigen Einheit, in der alle Bereiche untergebracht sind.

    Durch das bewusste Aneinanderfügen der Gebäudeteile werden die einzelnen Abschnitte ablesbar gemacht und erschaffen neue Innen- und Außenräume. So ist auch ein einladender Hof entstanden, der den Mitarbeitern in den Pausen Raum zum Verweilen bietet.

    Die dynamische und kraftvolle Kubatur und die klare und richtungsweisende Formensprache der Fassade ist eine Weiterentwicklung des bestehenden Konzeptes. Die Pultdächer des Bestandes wurden in eine zeitgenössische Formensprache übersetzt und symbolisieren die Ideologie des Unternehmens, die sich vor allem durch Innovation und Weiterentwicklung zukunftsweisender Technik auszeichnet.

    Mit einem hellen und einladenden Empfang, einem großzügig gestalteten Service- und Reparaturbereich und einem freundlichen Kundenaufenthaltsraum, öffnet sich die Firma im Erdgeschoss nach außen.

    In den Großraumbüros der oberen Etage wurde Raum für Kreativität und Kommunikation geschaffen. Hier sind der Entwicklungsbereich sowie einladende Seminar- und Besprechungsräume untergebracht.

    Die Erweiterung der Produktion erfolgt in den Abmessungen des Bestandes. Die Fassade schiebt sich, analog des Kopfbaues, im Bereich der Anlieferung, die zur Straße orientiert ist, forsch nach außen.

    Hier ist wieder die Verbindung mit dem Eingangsgebäude spürbar, das den gesamten Komplex als gewachsenes und starkes Ganzes erscheinen lässt.

     

    Bild 1-3: Marco Mehl