• Das Verwaltungsgebäude wird auf einem parkähnlichen Hanggrundstück errichtet, das von der Straße aus über die Zufahrt hinauf auf den städtischen Vorplatz erschlossen wird.

    Der bestehende Grünzug im östlichen Teil des Grundstücks zieht sich wie ein grüner Vorhang an der Grundstücksgrenze entlang, übernimmt eine Filterfunktion zum angrenzenden Gewerbegebiet und bindet das neue Verwaltungsgebäude in die gewachsene Gartenstruktur der benachbarten Wohnhäuser behutsam ein.

    Der kompakte Baukörper macht mit seiner stringenten Lochfassade und der vorgehängten Klinkervormauerung die klare Schlichtheit des Entwurfes und den Wunsch nach wertiger und nachhaltiger Architektur spürbar.

    Die Eingangsebene führt über ein großzügiges Foyer durch das helle, einladende Treppenhaus in die Büroetagen.

    In dem nahezu quadratischen Grundriss befindet sich in der Mitte ein Kern der mit allen Versorgungseinheiten in seiner Introvertiertheit auch als Speichermasse dient. Von optimierten Verkehrsflächen, die sich um den Kern anordnen, werden die offenen Bürostrukturen erschlossen.

    Die Regelgeschosse im 1. und 2. OG bieten Arbeitsplätze für 48 Mitarbeiter. Im 3. OG sind neben den Büros für die Geschäftsleitung auch ein Seminarbereich und eine Cafeteria untergebracht. Von der unmittelbar daran angrenzenden Dachterrasse weitet sich der Blick über die gesamte Altstadt und die Berggipfel der Alpen.

    Das energetische Konzept sieht eine Bauteilaktivierung in den Betondecken vor, die in Verbindung mit der geplanten Sole-Wasser-Wärmepumpe sowohl das Heizen der Räume, als auch das Kühlen derselben übernimmt. Dieses Heiz-Kühlkonzept verwendet das Erdreich als Speicher und profitiert von dessen Wechselspiel aus Kälte und Wärme in der Winter- bzw. Sommerzeit. Die kontrollierte Lüftung der Büroräume wird durch manuell öffenbare Lüftungsklappen in der Festverglasung ergänzt, sodass der Nutzer die Frischluftzufuhr auch nach seinen persönlichen Bedürfnissen variieren kann.