Das Konzept verfolgt das Ziel, das bestehende Wohnquartier behutsam zu ergänzen und eine maßvolle Nachverdichtung zu ermöglichen.
Zwei klar gefasste Gebäudevolumen greifen die Körnung der Umgebungs-
bebauung auf und führen die städtebauliche Setzung der Nachbargebäude konsequent fort: Von Ansicht Karmeliterstraße werden die Hausköpfe der Nachbarbebauung um zwei zusätzliche Giebelseiten ergänzt.
Die schmale Giebelseite gewährleistet dabei eine zurückhaltende Ansichtsbreite gegenüber der benachbarten Reihenhausbebauung. Gleichzeitig markiert die Traufseite zur Straße den Auftakt zur Wohnsiedlung und formuliert eine klare Adresse im Straßenraum. Das freigestellte Erdgeschoss mit der vorgesehenen Gewerbefläche ist gut sichtbar und stärkt die Präsenz im Straßenraum. Hier ist ein Bäckerei-Café vorgesehen, das zur Belebung des Quartiers beiträgt und einen niederschwelligen Treffpunkt schafft.
Durch die Ausrichtung der Gebäude entsteht ein geschützter, begrünter Wohnhof, der sich mit dem Grünraum der angrenzenden Reihenhausbebauung verzahnt und eine zusammenhängende Freiraumstruktur bildet.
Während sich im Nordosten der Parkhof mit Zufahrt zur Tiefgarage unmittelbar an der Karmeliterstraße befindet.
